„Wohlstand entsteht durch Innovationen.“ Mit dieser klaren Aussage bringt Prof. Achim Wambach (ZEW) im ARD-Interview vom 17.01.2026 auf den Punkt, was aktuell auf volkswirtschaftlicher Ebene diskutiert wird. Diese Aussage lässt sich unmittelbar auf Unternehmen übertragen. Denn Innovation ist der zentrale Hebel für Wettbewerbsstärke und Zukunftsfähigkeit.
Innovation konsequent vom Nutzen her denken
In meinem Beitrag vom Januar habe ich die stakeholderzentrierte Entwicklung von Innovationen thematisiert. Dieser Ansatz bildet den Ausgangspunkt: Innovation entfaltet Wirkung, wenn sie reale Probleme für klar definierte Zielgruppen löst.
Der winFORS-Canvas bietet dafür einen strukturierten Rahmen. Im Zentrum steht nicht die Technologie, sondern die Frage: Welche Aufgaben wollen die jeweiigen Zielgruppen tatsächlich erledigt haben – und wo drückt der Schuh? Dabei geht es darum, untererfüllte Bedürfnisse (pains) zu identifizieren als Ausgangspunkt für neue Ideen und Lösungen. Die Stimmen der Stakeholder sind dabei kein optionales Element, sondern eine zentrale Informationsquelle.
Netzwerke als Innovationsbeschleuniger
Eine weitere, oft unterschätzte Möglichkeit zur systematischen Innovationsentwicklung liegt in Netzwerken und Ökosystemen. Kaum ein Unternehmen – insbesondere im Mittelstand – kann es sich leisten, alle relevanten technologischen Entwicklungen selbst voranzutreiben.