Unternehmen suchen nach Wegen, knappe Kapazitäten besser zu nutzen: Prozesse werden optimiert, neue Tools eingeführt, KI soll entlasten. Und trotzdem geht in Projekten nach wie vor wertvolle Zeit verloren. Ein Aspekt bleibt bei der Suche nach den Ursachen häufig unter dem Radar: der Faktor Mensch.
Zeitverluste werden oft erst sichtbar, wenn sie bereits Geld kosten
Eine Terminabweichung ist sichtbar. Nacharbeit lässt sich beziffern. Zusätzlicher Aufwand schlägt sich irgendwann in den Kosten nieder. Doch was hat dazu geführt?
Häufig beginnt der Zeitverlust lange vorher: Eine Information wurde anders verstanden als gemeint. Eine Entscheidung verzögerte sich, weil an anderer Stelle noch Unklarheiten herrschten. Zuständigkeiten waren formal geregelt, wurden in der Praxis aber nicht entsprechend umgesetzt. Eine Rückfrage löste die nächste aus. Eine Besprechung musste mehrfach wiederholt werden. Fehler oder Missverständnisse führten zu Nacharbeit.