Aktuelles rund um den Mittelstand

Hinweise auf kommende interessante und wichtige Veranstaltungen, Berichte der VBU Partner aus Veranstaltungen, aktuelle Nachrichten und Wissenswertes aus Politik und Wirtschaft, Aktuelles aus dem VBU Partnernetzwerk - all dies finden Sie hier.

Im VBU Blog finden Sie Expertenwissen und Fachbeiträge unserer VBU Partner aus den vielfältigen Kompetenzbereichen in denen VBU Partner für den Mittelstand tätig sind.


Patientenzentriertes Praxismanagement - Ein Konzept für systematischen Praxiserfolg

Was ist PZM? 

PZM ist ein Qualitätssicherungs- und Managementverfahren, das speziell für die Zahnarztpraxis entwickelt und angepasst wurde. Es handelt es sich um ausgewählte betriebswirtschaftliche Techniken zur Arbeitsorganisation und Wirtschaftlichkeit, die sich z.T. in anderen Wirtschaftsbereichen schon seit Jahrzehnten bewährt haben. 

Was bringt PZM? 

Je nach Praxissituation und Organisationsgrad können Verbesserungen der Effektivität in der Größenordnung von 10- 25% erreicht werden. 

Wie funktioniert PZM? 

Einfach gesagt, wir bauen "Straßen und Kanäle" und steuern damit den Arbeitsfluss in der Praxis. Da, wo die Praxisabläufe nicht mehr über "Feldwege hoppeln", vervielfacht sich die Effektivität. 

Wem nutzt PZM? 

PZM ist geeignet für jede Praxis, die ihre wirtschaftliche Basis stabilisieren und systematisch ihre Entwicklung positiv beeinflussen möchte. Hierbei gilt: Je größer die Praxis und der Behandlungsumfang, desto effizienter kann PZM eingesetzt werden. Der Patient, Praxisinhaber, und die Mitarbeiter profitieren von dem Konzept. 

Fragen 

Bei Fragen sprechen Sie mich einfach an. 

Gerne vereinbaren wir auch einen kostenlosen Beratungstermin, offline oder online.

Kontakt:

André Goerke
ISP Unternehmensberatung GmbH
Hofstraße 1
58300 Wetter

Telefon: 02335 684 780 7
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Kostenloser Fördercheck durch Experten des VBU

Die Beantragung von Fördermitteln kann für Unternehmen sehr herausfordernd sein. Nicht umsonst spricht man vom Förderdschungel, in dem man sich erst einmal zurechtfinden muss. Das Kompetenzteam Fördermittel im VBU bietet deshalb Unternehmen eine kostenlose und unverbindliche Prüfung der Fördermöglichkeiten für ihre Projekte an.  

Fördermittel gibt es in allen Lebensphasen eines Unternehmens, von der Gründung über das Wachstum und Konsolidierungsphasen bis hin zur Übergabe im Rahmen einer Nachfolgeplanung. Dazu sind die Aktivitäten und Themenbereiche, für die Fördergelder beantragt werden können, sehr vielfältig. Das gleiche gilt für die Fördergeber und die jeweiligen Konditionen. Einzelne Personen können diese Vielfalt allein nicht beherrschen. Deshalb haben sich Förderexperten verschiedener Fachbereiche im VBU zusammengeschlossen. Sie bündeln im Kompetenzteam ihre jeweiligen Spezialkenntnisse und decken damit eine gute Breite an Förderkompetenz ab, die schließlich den Kunden zugutekommt.  

Die Vorteile durch Expertenberatung sind vielfältig. Sieben Vorteile seien hier herausgegriffen:  

silberhorn

  1. Expertise bei der Auswahl von Förderprogrammen

Experten, die auf spezifische Förderbereiche wie z.B. Energetische Maßnahmen oder Innovation spezialisiert sind, verfügen über umfassendes Fachwissen über die einschlägigen Förderprogramme und deren Anforderungen. Sie können Unternehmen dabei helfen, diejenigen Fördermöglichkeiten zu identifizieren, die am besten zu ihren spezifischen Bedürfnissen und Zielen passen. 

  1. Identifizierung förderfähiger Projekte

Förderprogramme haben oft spezifische Kriterien und Schwerpunkte, die erfüllt werden müssen, damit ein Projekt förderfähig wird. Experten können Unternehmen dabei unterstützen, Projekte zu identifizieren, die diesen Kriterien entsprechen oder Projekte so zu spezifizieren, dass sie förderfähig werden. Dadurch erhöht sich die Erfolgschance des Antrags.

  1. Effizienz bei der Antragstellung

Die Antragstellung für Fördermittel kann zeitaufwändig und komplex sein. Experten wissen genau, welche Unterlagen und Informationen benötigt werden, um den Antragsprozess effizient zu gestalten und mögliche Verzögerungen zu vermeiden.

  1. Maximierung der Fördermittel

Ein erfahrener Experte kann Unternehmen dabei unterstützen, die Höhe der Fördermittel zu maximieren, indem er auf zusätzliche Fördermöglichkeiten hinweist oder Strategien zur Optimierung des Antrags entwickelt.

  1. Vermeidung von Fehlern und Risiken

Fehler in der Antragsstellung oder Nichteinhaltung der Förderrichtlinien können dazu führen, dass ein Antrag abgelehnt wird. Experten können Unternehmen dabei helfen, potenzielle Risiken zu erkennen und zu minimieren, um den Erfolg bei der Beantragung zu erhöhen.

  1. Erhöhung der Erfolgsquoten

Förderexperten verfügen Erfahrung aus vielen Anträgen und wissen, worauf es ankommt. Sie erreichen deshalb überdurchschnittlich hohe Erfolgsquoten.  

  1. Reduzierung der eigenen Arbeitsbelastung

Förderexperten nehmen Ihnen und Ihren Mitarbeitern nicht nur bei der Antragstellung, sondern auch bei Zwischenberichten, eventuellen Stellungnahmen und schließlich bei der Erstellung eines ordnungsgemäßen Verwendungsnachweises viel Arbeit ab. 

Lassen Sie Ihre Vorhaben von unseren Förderexperten auf Förderpotentiale hin prüfen. Die Prüfung erfolgt im Rahmen des kostenlosen und unverbindlichen Quick-Checks, den Sie unter folgendem Link finden: https://vbu-berater.de/fordermittelanfrage.

Warum auf Fördermittel verzichten? Gehen Sie einfach auf den vorgenannten Link und erfassen dort Ihre Projekte um zu erfahren, ob und welche Fördermöglichkeiten für Ihre Vorhaben bestehen. 

Sie haben eine Projektidee oder weitere Fragen?
Dann melden Sie sich gerne bei mir mobil unter 0171 7284058 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

75% DER BESCHÄFTIGTEN HABEN ANGST VOR REPRESSALIEN*

Ohne ein professionelles Hinweisgebersystem, das den gesetzlichen Vorgaben des Hinweisgeberschutzgesetzes entspricht, können die Beschäftigen keine vertrauliche oder auch anonyme Meldung zu Fehlverhalten am Arbeitsplatz abgeben.  

Dann ist der Hinweisgeber:in geschützt und das Unternehmen kann der Meldung nachgehen und den Missstand beheben.

Das Deutsche Hinweisgeberschutzgesetz ist aber seit 2. Juli 2023 in KRAFT! 
Bis zum 02.07.2023 hätten alle Unternehmen/Organisationen ab 250 Mitarbeiter*innen einen internen Meldekanal einrichten müssen. Unternehmen/Organisationen mit 50 - 249 Mitarbeiter*innen müssen bis zum 17.12.2023 einen internen Meldekanal einrichten. 
 
Es ist aber noch nicht zu spät ein Hinweisgebersystem einzuführen, da die Bußgelder für die Nichteinführung sind bis Anfang Dezember ausgesetzt sind. 
Der interne Meldekanal muss aber die Anforderungen des Hinweisgeberschutzgesetzes erfüllen. Und diese kann nur ein professionelles, digitales Hinweisgebersystem erfüllen. 
 
Installieren Sie daher jetzt ein Hinweisgebersystem!

Wenn Sie es jetzt strukturiert einführen und umsetzen, können sie damit nicht nur Missstände in Ihrem Unternehmen/Organisation frühzeitig erkennen und Schäden verhindern, sondern sich damit auch Wettbewerbsvorteile verschaffen. 

Ich biete Ihnen ein Full Service Paket:

-  Ein professionelles, digitales und preiswertes Hinweisgebersystem 

- Rundum-Service bei der Einführung des Hinweisgebersystems 

- Eine professionelle, preiswerte, externe Meldestelle 

- Einen externen, neutralen Ombudsmann 

- Aufbau eines Compliance Management Systems 
mit Compliance Check, Risikoanalyse, CO2-Bilanz, … 

- Besonders attraktiv wird es, wenn die Einführung des Hinweisgebersystems mit einer BAFA-Förderung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleinerer und mittlerer Unternehmen kombiniert werden kann. Wenn Sie die Voraussetzungen dafür erfüllen. 
Dazu beraten wir gerne.

Jetzt zum Download: 

+ Aktuelle Informationen zum Hinweisgeberschutzgesetz  
+ Leitfaden zur Umsetzung/Einführung eines Hinweisgebersystems im     
   Unternehmen/Organisation 
+ Leitfaden zum Aufbau eines Compliance Management Systems im  
   Unternehmen/Organisation.

Download unter: https://bit.ly/40gMVG1

Oder vereinbaren Sie ein unverbindliches und kostenfreies Erst-Beratungsgespräch. Kontaktieren Sie mich direkt:

Wolfgang Röhr, Senior Consultant, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., M +49 173 96 04 701

*Untersuchung im Auftrag von Personio vom 22.-27. Juni 2023.

 

Ein neuer Kopf im VBU - STRUKTUR-ENTWICKLUNG und das im Nu!

Vielen Dank für die herzliche Aufnahme und das freundliche Willkommen im Kreises des VBU. Ich freue mich auf gutes Miteinander und Zusammenarbeit 

 » wenn du willst das es wirklich funktioniert, dann frag SANDRA KLINKENBERG
• Beratende Betriebswirtin, selbstständig unabhängige UnternehmensBeraterin
– ganzheitlich nachhaltige Entwicklung • seit 1992 • STRUKTUR-ENTWICKLUNG –

vbu

Was heißt das eigentlich? Was ist die Leistung? Was der Benefit?
Warum soll ich das tun und meinen Kunden, Klienten, Mandanten empfehlen? ...» ganz klar OrganisationsSicherheit als Basis und Grundlage für eine tragfähige Zukunftsgestaltung und nachhaltige Entwicklung!

Ich, SANDRA KLINKENBERG • Beratende Betriebswirtin

  • ermögliche Innovation & Entwicklung   
  • reduziere Komplexität 
  • bringe Funktionalität 
  • schaffe Übersicht 
  • generiere Wirksamkeit 
  • verbessere Abläufe 
  • entwickle Konzepte, Methoden, Systeme & Verfahren wie auch Guidelines, Policies = Leit- & Richtlinien, Rahmenbedingungen, Standards & Normen, etc. 
  • gestalte bzw. setzte mich für eine für alle lebenswerte & lebensfähige Zukunft ein, mit um und auch durch zukunftsrelevante Themen, Aspekte, Bereiche und Entwicklungen » ebenso für Ihre Corporate Governance sowie Ausrichtung & Entwicklung Ihres Unternehmens! 


Mein Leistungsversprechen realisiere ich durch 

  • stimmiges Zusammenspiel aller Themen & Felder, Aspekte & Bereiche innerhalb & außerhalb von Organschaften, Institutionen, Organisationen, etc. 
  • Wissen, Konzepte & Design für synergetisches Zusammenspiel innerhalb & außerhalb von Organisationen, wie z.B. Unternehmen, & Organschaften, etc. 
  • langjährige Erfahrung zu ausgewogener Entwicklung in Form von ganzheitlich nachhaltiger Entwicklung • STRUKTUR-ENTWICKLUNG • seit 1992 
  • Einführung, Integration, Implementierung, Belebung, Aufrechterhaltung und Entwicklung von individuell auf die Organisation angepasste auf Normen & Standards basierende und somit auch zertifizierbare IntegrativeManagementsysteme© 
  • SMARTE Tools, Methoden & Verfahren wie z.B. smarter Wissenstransfer & innerbetriebliches Wissensmanagement • smartes Feedback • webbasierte strategische künstliche Intelligenz • …
  • einfache Erklärung von umfang- & weitreichenden Themen – allerdings sind aus komplexen und/oder komplizierten Themen keine „mundgerechten Käse- oder Wurst-Stückchen“ zu machen – eine sich einander ergänzende & bedingende Aufbereitung von Teilen, Punkten und Aspekten, die sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen, allerdings schon !

 

Es geht also um 

  • Reduzierung von Sickerkosten, Nacharbeit & Ausschuss • spürbare Erleichterungen, Steigerungsraten - auch finanzielle
  • verbesserte Übersicht, Plan- & Steuerbarkeit • Management-Verbesserung 
  • Erhöhung von Sicherheit, Betriebs- & Widerstandsfähigkeit • CONTINUITY & Resilienz
  • Verständnis von und zu notwendigen und aktuellen Anforderungen und Themen wie z.B. CSR - unternehmerische Verantwortung & Nachhaltigkeit, Lieferketten- & Sorgfaltspflichten-Gesetz, … KRITIS, betriebliches Notfall- & Krisenmanagement, Betriebs- & Versorgungssicherheit, EQR - europäischer Qualifikationsrahmen, etc. Materialien, Produkte, Dienstleistungen

 

ORGANISATIONS-SICHERHEIT • ZUKUNFTSFÄHIGKEIT • NACHHALTIGKEIT • FUNKTIONALITÄT & WIRKSAMKEIT !

Ich darf mich Ihnen / Euch kurz zeigen und mich mit einem Satz vorstellen? 
» für mich zählt Funktionalität um Wirksamkeit zu erreichen 
  … in ganzheitlich nachhaltiger Form bei ehrlicher, klarer Vorgehensweise und selbiger Kommunikation, unabhängig wirtschaftspolitischer Lager 

Der VBU-Vorstand stellt sich vor


Bild Vorstand

Mirko Appel

Wer bin ich?
Mein Name ist Mirko Appel, ich bin verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder. Ich bin Diplom Kaufmann und Oberst der Reserve und verfüge über 35 Jahre Berufserfahrung im In- und Ausland sowohl im Mittelstand als auch in Konzernen in Funktionen als Berater, Personalleiter, und Geschäftsführer.

Was mache ich?
Mein beruflicher Schwerpunkt liegt seit 15 Jahren im Bereich Organisationsentwicklung, sowie der Ausbildung und Entwicklung von Führungskräften mit besonderem Fokus auf „Lernen vom Militär“.

Wie lange bin ich dabei?
Seit 2009 beim VBU, 4 Jahre Regionalsprecher, seit 2013 Teil des Vorstandskreises. 

Was ist mein Schwerpunkt im Vorstand?
Seit 2018 bin ich mit dem Vorsitz betraut. Meine Schwerpunktthemen sind Strategie und Kooperation.



Erhard Jersch

Wer bin ich?

Mein Name ist Erhard Jersch und ich lebe im oberfränkischen Landkreis Kulmbach. Ich bin ich gelernter Bänker und seit 1999 selbständig. Meine Werte:  Wertschätzung, Vertrauen, Offenheit.

Was mache ich? 
Ich begleite Unternehmer als:

> Sparringspartner – heißt: auf Augenhöhe an Herausforderungen arbeiten

> Mentor – aktiv zuhören, Impulse und Ideen liefern

> Scout – Ziele definieren, konkretisieren und Hindernisse überwinden helfen

> und Coach – eigene Stärken erkennen, persönliche Ziele definieren und Ressourcen aktivieren

Wie lange bin ich dabei?
2016 habe ich mit 17 anderen Beratern Beraterkompetenz Oberfranken e.V. gegründet. am 8.3.2021 haben BKO und VBU einen Kooperationsvertrag geschlossen und seit Juni 2022 bin ich jetzt im Vorstand.

Was ist mein Schwerpunkt im Vorstand? 
Mein Bereich ist die VBU-Akademie und das Marketing rund um den VBU - natürlich mit lauter guten Leuten in der Umsetzung.



Volker Korn

Wer bin ich? 
Mein Name ist Volker Korn. Ich bin 58 Jahre alt und lebe im westfälischen Oelde. Von Hause bin ich gelernter Bänker und seit Jahrzehnten im Geschäft mit mittelständischen Unternehmen.

Was mache ich? 
Seit drei Jahren bin ich als unabhängiger Unternehmensberater tätig und begleite mittelständische Unternehmen bei Fragen zur Finanzoptimierung, z.B. bei Finanzierungen, im Beschaffungswesen und – meinem derzeitigen Schwerpunkt - bei staatlichen Förderzuschüssen.

Wie lange bin ich dabei?
Im VBU bin ich seit zwei Jahren aktiv. Ich bin leidenschaftlicher Netzwerker und begeistert davon, wie wir uns mit unseren unterschiedlichen Beratungsansätzen und vielfältigem Know How voneinander lernen können. 

Was ist mein Schwerpunkt im Vorstand?
Im Vorstand des VBU bin ich vor allem für die Finanzen verantwortlich. Außerdem kümmere ich mich um die zentralen Veranstaltungen, vor allem um die Jahrestreffen.


 

Andreas Schulz

Wer bin ich? 
Mein Name ist Andreas Schulz, ich bin 44 Jahre jung und lebe am Niederrhein in Willich. 

Was mache ich? 
Ich unterstütze meine Klienten bei Veränderungen der Strategie, Strukturen oder von Arbeits- und Verhaltensweisen. 

Wie lange bin ich dabei?
Im VBU bin ich seit dem 01.10.2022 Partner und seit diesem Sommer auch Teil des Vorstandes. 

Was ist mein Schwerpunkt im Vorstand? 
Mein Schwerpunkt ist die Gewinnung neuer Partner*innen und die Gestaltung von zukünftigen Veranstaltungen zu diesem Zweck.

Forschungszulage - zusätzliche Erweiterungen geplant !

Seit ein paar Wochen liegt der Regierungsentwurf des Wachstumschancengesetzes vor. Bezüglich der Änderungen im Forschungszulagengesetz soll es weitere Erleichterungen geben, die über den bisherigen Referentenentwurf hinausgehen.

Eine Zusammenfassung der wesentlichen geplanten Änderungen:
- Verdreifachung der Bemessungsgrundlage und somit auch der Forschungszulage. Unternehmen können somit bis zu EUR 3 Mio. Förderung pro Jahr erhalten
- Kosten für Aufträge an Dritte werden künftig 70 % statt bisher 60 % anrechenbar sein
- auch der Aufwand für die Nutzung von Anlagegütern, die ausschließlich der F&E-Maßnahmen dienen, können gefördert werden. Bisher waren nur Personalaufwendungen und Kosten für Aufträge an Dritte förderfähig
- NEU: KMU können künftig 35 % der förderfähigen Kosten als Forschungszulage erhalten, für alle anderen Unternehmensgrößen bleibt es unverändert bei 25 %Nach wie vor bleibt abzuwarten, ob es bis zur Verabschiedung des Gesetzes noch weitere Änderungen geben wird. 

Achtung! Alle geplanten Änderungen sollen ab dem Wirtschaftsjahr 2024 gelten und können nicht rückwirkend genutzt werden. Das heißt allerdings auch, dass Sie trotzdem für alle F&E-Projekte, die seit 2020 begonnen haben, nicht warten müssen, um die Förderanträge zu stellen. Diese rückwirkende Förderung verschafft Ihnen zusätzliche Liquidität und unterstützt Ihre bereits abgeschlossenen und laufenden Projekte. 

Und: Lassen Sie sich nicht von dem Begriff "Forschungszulage" beeindrucken. Es werden selbstverständlich auch klassische Produktentwicklungen gefördert.

Kontakt:
Volker Korn
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Kundenbeziehungen im B2B strategisch ausbauen

Wenn es um Kundenbeziehungen geht, haben mittelständische Unternehmen im B2B normalerweise große Vorteile gegenüber größeren Unternehmen oder solchen die Massenware an den Endkonsumenten verkaufen:

  • Größere Flexibilität
  • Übergreifende Verantwortlichkeiten
  • Persönlicher Kontakt
  • Spezialisierung
  • Lokale Präsenz
  • Weniger Hierarchie

Jedoch gelingt es nicht immer, diese Stärken strategisch für den Aufbau nachhaltiger und wirtschaftlich erfolgreicher Kundenbeziehungen zu nutzen.

Diese sechs Schritte helfen, um den strategischen Beziehungsaus- & aufbau zu Ihren Kunden systematisch zu optimieren:

  1. Verstehen Sie Ihre Kunden: Versuchen Sie, so viel wie möglich über Ihre Kunden herauszufinden, indem Sie vertriebliche Feedbacks und Erkenntnisse aus dem Kundenservice strukturiert erfassen, aktiv Kundenbefragungen durchführen und wo immer möglich und sinnvoll, den Kunden einladen sich in den Aktivitäten Ihres Unternehmens zu involvieren. So lernen Sie Ihren Kunden genauer kennen, verstehen Bedürfnisse und Schmerzpunkte, Wünsche und Herausforderungen und können diese für die Entwicklung von Lösungen und Kommunikation nutzen.
  1. Schaffen Sie positive Erfahrungen: Bieten Sie Ihren Kunden positive Erfahrungen, indem Sie ihre Fragen beantworten und Probleme schnell und effektiv lösen.
  1. Bieten Sie Mehrwert: Basierend auf dem, was Sie über den Kunden wissen, bieten Sie Ihren Kunden echten Mehrwert. Das kann von nützlichen Informationen, maßgeschneiderten Angeboten und Rabatten bis hin zum offenen Ohr für seine Probleme sehr unterschiedliches sein.
  1. Pflegen Sie Kontakte: Pflegen Sie regelmäßig den Kontakt zu Ihren Kunden, indem Sie sie über Neuigkeiten und Angebote auf dem Laufenden halten, ihnen Newsletter und Updates senden und vor allem regelmäßig Feedback einholen. Übertreiben Sie es nicht mit der Frequenz und wo immer es möglich ist, machen Sie es persönlich!
  1. Schaffen Sie Vertrauen: Bauen Sie Vertrauen auf, indem Sie transparent und ehrlich mit Ihren Kunden kommunizieren, ihre Bedenken und Fragen ernst nehmen und offen für ihre Meinungen und Feedback sind und auch bei Problemen nicht abtauchen.
  1. Stellen Sie den Kunden im ganzen Unternehmen in den Mittelpunkt: Gehen Sie wirklich überall auf die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Kunden ein. Das betrifft nicht nur Vertrieb und Kundenservice, sondern auch kundenfernere Bereiche wie Rechnungswesen, Supply Chain oder Einkauf. Der Kunde sollte immer „einen Stuhl am Tisch der Entscheidungen“ haben.

Was trivial klingt ist aber eine höchst komplexe Orchestrierung von Vision und Strategie mit Vertrieb, Marketingkommunikation, Kundenservice, Produktentwicklung und vielen weiteren Beteiligten. 

Indem Sie diese Schritte befolgen und eine kundenorientierte Strategie verfolgen, können Sie langfristige und profitable Beziehungen zu Ihren Kunden aufbauen. Brauchen Sie Hilfe Ihren Weg zu nachhaltigen Kundenbeziehungen zu gestalten? Centricity Consulting unterstützt Sie gerne.

 

Bild Blog

Bildquelle: krakenimages @unsplash.com 

 

Kontakt:

Centricity Consulting GbR

Frau Caroline Schliephake

Trautweinstr. 34a

81377 München

Tel.: 0173-1739363

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

AHK Greater China Xceleration Days in Shanghai

Vom 8. bis zum 10. November 2023 öffnete Shanghai seine Tore für die fünfte Ausgabe der AHK Greater China Xceleration Days (X-Days). Dieses hochkarätige deutsch-chinesische Wirtschaftsereignis brachte bis zu 900 Wirtschaftsführer, Führungskräfte und politische Vertreter zusammen, um eine einzigartige Plattform für Networking, tiefgreifende Diskussionen und die Förderung der Geschäftszusammenarbeit zwischen Deutschland und China zu schaffen.

In einem zunehmend komplexen geopolitischen Umfeld boten die AHK Greater China X-Days Experten und Entscheidungsträgern aus verschiedenen Branchen die Gelegenheit, wertvolle Erkenntnisse auszutauschen und die Chancen und Herausforderungen der deutsch-chinesischen Geschäftsbeziehungen zu erörtern.

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf den drei zentralen KI getriebenen Themenbereichen: Innovation, Dekarbonisierung und Markttrends. Hochrangig besetzte Experten-Panels und Keynotes setzten wegweisende Impulse für die zukünftige Wirtschaftszusammenarbeit zwischen China und Deutschland. 

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   Fotos: Dirk Müller

Die zentralen Thesen: 

  • China bleibt ein Schlüsselmarkt: 
    Deutsche Unternehmen betrachten China weiterhin als einen der wichtigsten globalen Märkte mit erheblichem Wachstumspotenzial und attraktivem ROI.
  • Geopolitische Einflüsse berücksichtigen: 
    Unternehmen müssen die zunehmenden geopolitischen Spannungen als entscheidenden Faktor in ihre strategische Planung integrieren, um Risiken zu minimieren und Chancen zu nutzen.
  • Qualitatives Wachstum priorisieren: 
    Die Umstellung von quantitativem zu qualitativem Wachstum erfordert verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung, insbesondere für den lokalen chinesischen Markt (in China für China).
  • KI als Innovationsmotor: 
    Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine zentrale Rolle als Treiber für notwendige Innovationen, insbesondere in den Bereichen CO2-Reduktion, Mobilität, E-Commerce und Nachhaltigkeit.
  • Wettbewerbsherausforderungen meistern: 
    Im Wettbewerb mit lokalen chinesischen Anbietern schrumpft der Spielraum für unternehmerische Fehler, was eine präzise und anpassungsfähige Geschäftsstrategie erfordert.
  • Appell an die Politik: Dialog fördern: 
    Unternehmer appellieren an die Politik, den Dialog zu intensivieren und sich auf kooperative Maßnahmen zu konzentrieren, um eine förderliche Geschäftsumgebung zu schaffen.

In einer Zeit, in der das Bild von China zunehmend kritisch gezeichnet wird, haben die AHK Greater China Xceleration Days erneut gezeigt, dass persönliche Begegnungen eine unverzichtbare Plattform für den Austausch von Ideen, Standpunkten und die Vertiefung der Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und China sind.

Autor: Dirk Müller, VBU-Partner in Shanghai / China (MBA Strategic Marketing APAC Region; Dipl.-Pol. International Relations). Als Berater für Strategie und strategisches Marketing unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg nach China und in China erfolgreich zu sein: durch Trend- und Marktanalysen, China Updates, Strategie- entwicklung, Projektunterstützung, interkulturelle Kompetenz und ein breites China-Servicenetzwerk vor Ort. 

Autor:
Dirk Müller
VBU-Partner in Shanghai / China 
(MBA Strategic Marketing APAC Region; Dipl.-Pol. International Relations)
Als Berater für Strategie und strategisches Marketing unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg nach China und in China erfolgreich zu sein: durch Trend- und Marktanalysen, Strategieentwicklung, Projektunterstützung, interkulturelle Kompetenz und ein breites China-Servicenetzwerk vor Ort. 

 

One Point Zero Advisory mit neuem Beratungsprodukt - Best Practice China Reporting

China Investment - Was nun? 

In Anbetracht einer restriktiven Industriepolitik, den Auswirkungen von Lockdowns, wachsender geopolitischer Spannungen, De-Risking & De-Coupling und zunehmend schwächeren Wirtschaftsdaten aus China hat sich der langanhaltende Optimismus in vielen deutschen Unternehmen in Unsicherheit gewandelt.

Unternehmen stehen nun vor der entscheidenden Frage, wie sie ihre zukünftige Präsenz in China gestalten sollten. Ist eine umfassende Neuausrichtung ihrer bisherigen Strategie erforderlich oder genügt eine gezielte Anpassung in bestimmten Bereichen? Gleichzeitig schrumpft das Zeitfenster für strategische Entscheidungsfindungen unaufhaltsam. Die Themen Risikomanagement und Anpassung von Geschäftsstrategien werden zu existenziellen Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen.

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Das bietet Ihnen Best Practice China Reporting

Das dreiteilige Best Practice China Reporting von One Point Zero Advisory ist Ihre maßgeschneiderte Roadmap zur Optimierung Ihrer Geschäftsstrategie und zur proaktiven Bewältigung potenzieller Herausforderungen in und um China.

  • Makro-Umfeld kompakt – Wirtschaftsgeschehen im Fokus
    Klare Zusammenfassungen bieten einen Überblick über die derzeit wichtigsten makroökonomischen Daten und Trends in China (Indien, ASEAN-Staaten).
  • Industrie-Blick
    Erhalten Sie wertvolle Einblicke in Ihr Marktumfeld: Die Top 5 Unternehmen Ihrer Industrie/Branche auf dem chinesischen Markt. Wo und wer sind ihre Hauptkunden
    und wie positionieren sie sich am Markt.
  • Lösungen – Umsetzungsorientiert und ausgewogen
    In einem sich schnell verändernden Marktumfeld ist Proaktivität der Schlüssel zum Erfolg. Das Best Practice China Reporting bietet strategische Handlungsoptionen für Ihr Unternehmen in China: Near-Shoring, Off-Shoring, On-Shoring, (China Plus 1), Fall-Back Strategien und Post-China-Exit Optionen.

Ihre Ansprechpartner

Eric Voigt One Point Zero Advisory (VBU Partner)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
https://one-pointzero.com/advisory/

Dirk Mueller (VBU Partner Shanghai)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

China Update
China Update

China Updates Sommer 2023

Zusammen mit der neusten Ausgabe des China Updates (August 2023), ist auch die Zusammenfassung der bisherigen Updates (Mai – August 2023) abrufbar.

Link zum Download: https://bit.ly/3OUeSQ8

Informatives und Wissenswertes aus und rund um China auf den Punkt gebracht.
Aktuelles, Blog-Artikel, Interessante Links zu Veranstaltungen, Reports, Studien, Umfragen und Interviews.

Dirk Müller VBU Partner Shanghai

China-Strategie der Bundesregierung

Angesichts der wachsenden Bedeutung Chinas als weltweite Wirtschaftsmacht und geopolitischer Akteur, stehen die Beziehungen zwischen China und Deutschland im Fokus der aktuellen außenpolitischen Debatte.

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung nach monatelangen Verhandlungen ihre China-Politik auf eine neue Grundlage gestellt. Das Kabinett beschloss eine umfassende China-Strategie (=> Text), die Leitlinie sein soll für den künftigen Umgang mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt und Deutschlands wichtigstem Handelspartner.

De-Risking, aber kein De-Coupling

Neben der schon bekannten Einordnung Chinas als Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale, ist
De-Risking (nicht aber De-Coupling) ein zentrales Element der Strategie, das kritische Abhängigkeiten zukünftig minimieren soll.

Noch bleibt zum jetzigen, frühen Zeitpunkt abzuwarten, wie die (doch recht vage) Strategie der Bundesregierung in der Praxis umgesetzt wird und welche Auswirkungen sie auf die deutsch-chinesischen Beziehungen haben wird.

Die nachfolgende Zusammenschau soll einen Einblick in die aktuelle Diskussion rund um die China-Strategie der Bundesregierung bieten und die verschiedenen Standpunkte beleuchten.

Stellungnahmen aus der Wirtschaft: 

  • Bundesverband der Deutschen Industrie (=> BDI)
  • Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (=> BWA)
  • Deutsche Industrie- und Handelskammer (=> DIHK)
  • Deutscher Mittelstands-Bund (=> DMB)
  • Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung (=> DCW

Pressestimmen:

FAZ: Die China-Strategie lässt die Wirtschaft kalt
Handelsblatt: Die neue China-Strategie darf nur der Anfang sein
SZ: "Wir zeigen, dass wir realistisch sind, aber nicht naiv"
Tagesspiegel: Deutschlands neue China-Strategie: Peking spricht von „Spaltung der Welt“

Reaktionen aus China:

Zeit: Regierung in Peking reagiert verhalten auf deutsche China-Strategie
Partei-Zeitung Global Times: Germany's first "China strategy" hurts its own companies more, has limited impact on bilateral ties
Reaktion der Chinesischen Botschaft in Deutschland (Text in Chinesisch)

 

Dirk Mueller, VBU-Partner in Shanghai



 

Wachstumschancengesetz
Wachstumschancengesetz ©pixabay

Das geplante Wachstumschancengesetz lässt aufhorchen

Seit 12.07.2023 liegt der Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums vor.

Demnach sind im "Wachstumschancengesetz" ab 2024 deutliche Ausweitungen von Förderungen für Unternehmen in Deutschland vorgesehen. Zwei wichtige Neuerungen im Überblick:

1. Forschungszulage: bisher können förderfähige Aufwendungen bis zu max. EUR 4 Mio. p.a. zu 25 % (max. EUR 1 Mio. p.a.) gefördert werden. Ab dem Wirtschaftsjahr 2024 soll die Bemessungsgrundlage lt. Entwurf auf dann EUR 12 Mio. verdreifacht werden. Ausserdem sollen die in Auftrag gegebenen F&E-Aufwendungen künftig zu 70 % (statt bisher 60 %) anrechenbar sein. Neu ist die Ausweitung der Förderfähigkeit auf Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, soweit diese für die Durchführung des F&E-Vorhabens erforderlich und unerlässig sind.

2. Investitionsprämie:  förderfähiger Aufwand für Klimaschutzmaßnahmen soll mit 15 % bezuschusst werden (zunächst bis 2027). Dabei können bis zu Investitionen von bis zu EUR 200 Mio. gefördert werden. Rechnerisch sind somit bis zu EUR 30 Mio. Barzuschuss pro Antragsteller möglich sein

Natürlich bleibt das Gesetzgebungsverfahren und mögliche Änderungen noch abzuwarten. Mit dem Inkrafttreten wird frühestens Anfang 2024 gerechnet.

 

First China Flexpat MeetUp Shanghai

A China flexpat is a flexible expat who wants to live and have more than one job in China and is interested in China's business world, culture, people, and language.

The First China Flexpat MeetUp Shanghai was held on June 14th, at the Conrad Hotel in Puxi. The event aimed to provide a platform for individuals from diverse backgrounds to connect, share experiences, and foster a strong flexpat community in the Greater Shanghai Area. Organized by the China Flexpat Podcast, the meeting attracted over 100 participants from various countries and professional fields.

The keynotes of the evening gave interesting insights on a variety of topics including professional challenges, career opportunities, practical tips for adapting to local life, and strategies for managing cultural differences.

MeetUp SH

Attendees seized the opportunity to exchange contact information, share professional experiences, discuss potential collaborations and make new friends. The informal setting facilitated meaningful conversations and the establishment of a supportive network of like-minded individuals.

The hosts - thanks to Francis Kremer & Navin Houssin – are planning to hold similar events in the future, building upon the success of this event.

Listen also to the Podcast of VBU Partner Eric Voigt:
How to create an international company culture in a Chinese environment

From The First China Flexpat MeetUp 2023-06-14
Dirk Mueller, VBU Partner Shanghai

Compliance in China 2023

Effektive Whistleblower- bzw. Hinweisgeber- und Hinweisgeberschutz-Systeme sind heute elementare Bestandteile und Kennzeichen eines guten Compliance-Management im Unternehmen. Diese Feststellung gilt auch für China, wo das Thema immer mehr in den Fokus rückt und die Zahl der Regulierungen in diesem Bereich schnell zunehmen. Das betonte Sebastian Wiendieck (Head of the Legal Practice, Rödl & Partner in China) anlässlich seines Vortrages im German Centre Shanghai.

Comp CN

China: Bisher keine gesetzliche Pflicht zum Aufbau eines allgemeinen Hinweisgebersystems. Aber!

Bis dato besteht in China für private Unternehmen grundsätzlich keine gesetzliche Pflicht zur Implementierung eines allgemeinen Hinweisgeber- / Hinweisgeberschutz-Systems. Gleichwohl wurden in den letzten Jahren verschiedene Regulierungs- und Verwaltungsgesetze erlassen, die Whistleblower indirekt schützen und damit die Notwendigkeit verstärken, adäquate Systeme zu etablieren.

Handlungsbedarf - Hinweisgeberschutzgesetz

Aktueller Handlungsbedarf besteht nunmehr auch vor dem Hintergrund des deutschen Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG), das Unternehmen mit in der Regel mindestens 50 Beschäftigten u.a. verpflichtet, interne Meldestellen einzurichten und das für die gesamte Unternehmensgruppe und somit auch für Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen in China Anwendung findet. Gleiches gilt für das zum 1. Januar 2023 in Kraft getretene deutsche Lieferkettengesetz, welches die Einführung eines Beschwerdeverfahrens für Menschenrechtsverletzungen innerhalb der Lieferkette vorsieht.

Hinweisgebersysteme in China implementieren – 2 wichtige Punkte

  1. Beschwerdestellen können, soweit nicht gesetzlich anders vorgesehen, auch bei einem Dritten, wie einem Branchenverband, Rechtsanwalt oder zentral bei der Konzernmutter eingerichtet werden.

  2. Ist die Meldestelle bei der Konzernmutter oder einem dritten außerhalb Chinas angesiedelt, gilt es eine Kollision mit dem chinesischen Datensicherheitsgesetz und dem Gesetz zum Schutz von persönlichen Informationen zu vermieden, welche bei der grenzüberschreitenden Übertragung von personenbezogenen Informationen und Sicherheitsrelevanten/-sensiblen Daten erhebliche Einschränkungen und rechtliche Sanktionen vorsehen (Chinese Data Security Law, Personal Information Protection Law, New Counter-Espionage Law).

Von der Veranstaltung berichtete Dirk Müller, VBU Partner in Shanghai

Der Autor ist Berater für Strategie und strategisches Marketing. Als VBU-Partner in Shanghai / China unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg nach China und dabei, in China erfolgreich zu sein. Zu seinem Portfolio gehören: Trend- und Marktanalysen, Strategieentwicklung, Projektunterstützung, interkulturelle Kompetenz und ein breites China-Servicenetzwerk vor Ort.

 

 

© Eric Voigt
© Eric Voigt

VBU stärkt Expertise im Bereich Mittelstand International – Eric Voigt im Podcast

Herausforderung Internationalisierung

 

Als Exportweltmeister sind Auslands- und Internationale Märkte für deutsche Unternehmen der Weg zu nachhaltigem Wachstum.

On-shoring, Re-Shoring, Near-Shoring ? Absatzmärkte und Beschaffungsmärkte sind im Wandel, die Internationalisierung des deutschen Mittelstands sind Chancen und Kooperationsmöglichkeiten. Sie sind aber zugleich mit komplexen strategischen und operativen Anforderungen verbunden.

Neben der systematischen Planung und Kontrolle ist vor allem das Wissen über den fremden Markt, die Kultur und die Menschen entscheidend. Die Zusammenarbeit in einem internationalen Umfeld ist spannend und herausfordernd zugleich. Mit wenigen Ausnahmen sind Internationalisierungsprojekte nicht Tagesgeschäft. Erfahrungsmangel, Missverständnisse oder unterschiedliche Erwartungen führen zu Konflikten. Gesteckte Ziele rücken oft schnell in weite Ferne.

Zu diesem Thema haben der VBU Partner Eric Voigt und Francis Kremer von CHINA FLEXPAT ein Gespräch bzw. ein Interview (Podcast) geführt. Eric Voigt gibt hier interessante und nützliche Einblicke aus 25 Jahren unternehmerischer Erfahrung in USA, Europa, China und Südostasien.

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(Auf das Bild klicken, dann kommen Sie zum Podcast)

Eric Voigt auf LinkedIn
Website One-Point-Zero

 

Dirk Müller
VBU Partner Shanghai

Der Autor ist Berater für Strategie und strategisches Marketing. Als VBU-Partner in Shanghai / China unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg nach China und dabei, in China erfolgreich zu sein. Zu seinem Portfolio gehören: Trend- und Marktanalysen, Strategieentwicklung, Projektunterstützung, interkulturelle Kompetenz und ein breites China-Servicenetzwerk vor Ort.

Bild mit Mikrofon © Pixabay

Auto Shanghai 2023

Die Auto Shanghai, als Leitmesse für den gesamten asiatischen Raum, zählt aktuell zur bedeutendsten Automesse der Welt. Nach 4 Jahren Pandemie bedingter Pause meldet sich die Automobil-Messe auf dem größten und wichtigste Automarkt der Welt in China zurück. Grund genug für den VBU sich hier umzusehen.

 

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Die Chinesischen „Platzhirsche“ – fast ausnahmslos elektrisch (Fotos: D. Müller)

 

Eines wird deutlich: Die deutschen Automobilhersteller, über Jahre hinweg mitbestimmend am Wachstumsmarkt China, stehen unter Druck der einheimischen Marken und das hat Gründe.

  • Chinesischen Automobilkonzerne sind mit ihrer breiten Marken-Palette in der Lage, technische Fortschritte und Designtrends, wesentlich schneller und mit kürzeren Modellzyklen umzusetzen.
  • Fast jedes dritte neu zugelassene KFZ in China, ist ein Auto mit elektrischem Antrieb; in den großen Metropolen sind diese Anteile noch größer. Aber: Unter den zehn meistverkauften Elektroautos in China befindet sich kein einziges Modell eines deutschen Herstellers.

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   Der Chinesische Autokäufer "tickt" anders und ist jünger (Fotos: D. Müller)

 

  • Der Durchschnitts-Fahrzeug-Käufer in China ist deutlich jünger und „tickt“ anders als der deutsche. Ein Elektroauto ist für viele in der Volksrepublik ein Lifestyle-Produkt, ein erweitertes Zuhause oder Buero mit Smart Device Eigenschaften beispielsweise als Ort für Video-Konferenzen usw. Die Integration des Autos in die digitale Welt zählt mehr als die klassischen Leistungsparameter wie PS und Geschwindigkeit.

  • Der Kostenvorteil. China besetzt die gesamte Wertschöpfungskette von Rohstoffen über die Batterie-Fertigung bis zur Produktion. Gepaart mit niedrigeren Lohn-, Material- und Energiekosten, sind Chinesische Hersteller in der Lage Elektroautos insbesondere im mittleren Marktsegment rund 10.000 Euro günstiger zu produzieren.

 

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Die "Deutschen" auf der Auto Shanghai 2023 (Fotos: D. Müller)

 

Wie viele und welche der Chinesischen Automobilmarken, die sich derzeit eine regelrechte Preisschlacht in China liefern, den Sprung nach Europa und Deutschland schaffen, werden die nächsten Monate zeigen. Ebenso interessant wird zu beobachten sein, wie und ob die namhaften deutschen Hersteller in der Lage sind am Chinesischen Markt für Elektromobilität zu reüssieren und sich gleichzeitig der fernöstlichen Konkurrenz an ihrem Heimatmarkt zu erwehren.

Von der Auto Shanghai 2023 berichtet Dirk Müller, VBU Partner in Shanghai.

BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen neu aufgelegt

Die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen für KMU wurde für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2026 neu aufgelegt. Die aktuelle Förderrichtlinie vom 14.12.2022 wurde am 23.12.2022 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Gefördert werden können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Freiberufler. Als KMU gelten Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern, die entweder max. 50 Mio. € pro Jahr umsetzen oder eine Jahresbilanzsumme von max. 43 Mio. € ausweisen.  

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Die aktuelle Förderrichtlinie wurde gegenüber den vorangegangenen Regelungen vereinfacht: Die Unterteilung in Jung- und Bestandsunternehmen sowie in Unternehmen in Schwierigkeiten entfällt. Für alle Unternehmenstypen gilt nunmehr der gleiche Höchstbetrag, der pro Beratung gefördert werden kann. Dieser Betrag ist 3.500 €. Es gibt nach wie vor eine Unterscheidung der Förderquoten, die sich regional unterscheiden und für alle Unternehmen je nach Region 50 oder 80% betragen.

Ziel der Beratungsförderung ist es, die Erfolgsaussichten, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Beschäftigungs- und Wettbewerbsfähigkeit der beratenen Unternehmen zu verbessern sowie die unternehmerischen Kompetenzen zu vertiefen und Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern.

 

BAFA Beratungsförderung Quoten

 

Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link: BAFA-Unternehmensberatung

 

MITTELSTAND INTERNATIONAL: “Get-Together Events” back on track!

After the lockdown break, MITTELSTAND INTERNATIONAL Shanghai is back on track with new Get-Together Events and interesting topics.

 

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Lectures on Supply Chain Disruption (Mr. Glenn Bai) and Industry 4.0 (Mr. Marcel Achnitz, P3 Technical and Management Consulting) found attentive listeners and offered space for lively discussions. The events in the Get-Together format give the participants the opportunity to network and exchange information and views about the current developments, opportunities, and risks of the business environment in China and around the world.

For further information on upcoming events see:

MITTELSTAND INTERNATIONAL Shanghai Mr. Karl-Heinz Hessenthaler

https://www.linkedin.com/company/mittelstand-international

https://mittelstand-i.com/

Author:
Dirk Mueller
VBU Partner Shanghai

ZIM-Erfolgsgeschichte kann weitergehen

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Das beim deutschen Mittelstand beliebteste Förderprogramm für Innovationen kann wieder beantragt werden. Am 27. Oktober 2021 war die Möglichkeit der Beantragung ausgesetzt worden - das  Budget war aufgebraucht und es hatte sich eine lange Warteschlange von zu prüfenden Anträgen gebildet.

Warum dieses Förderprogramm so beliebt war? Es gibt eine Reihe von guten Gründen:

- Das Programm ist themenoffen. Das heißt, es gibt keine Ausschreibungen, in die man sein eigenes Projekt pressen müsste. Alle Themen sind zugelassen, so lange sie innovativ sind.

- Anträge können jederzeit gestellt werden. Neu ist allerdings, dass man erst zwei Jahre nach der letzten Bewilligung wieder neu beantragen darf.

- Einfache Kalkulation durch Beaufschlagung der Stundensätze der Projektmitarbeitenden mit pauschalen Zuschlägen.

- Dadurch einfache Abrechnung der Kosten durch Einreichung der Stundenabrechnungen der Projektmitarbeitenden.

- Verschiedene Projektarten vom Einzelprojekt über Kooperationsprojekte bis zu Netzwerkprojekten sind möglich.

- Dienstleistungen zur Markteinführung bei bewilligten Innovationsprojekten sind gerade für Mittelständische Unternehmen sehr hilfreich.

All diese Vorteile bleiben im Wesentlichen auch in Zukunft erhalten. Allerdings muss aufgrund der finanzpolitischen Lage damit gerechnet werden, dass Anträge hinsichtlich der Kosten kritischer geprüft und Kosteneinsparungen eingefordert werden. Wer hier sicher gehen will, kann gerne auf die Experten und Expertinnen unseres Kompetenzteams "Fördermittel" zukommen und sich Rat holen.

Zur Fördermittelanfrage kommen Sie über folgenden Link: https://vbu-berater.de/foerdermittelanfrage

Lassen Sie Ihre Innovationsaktivitäten fördern - viel Erfolg dabei!

Aktuelle Innovationsförderung in Baden-Württemberg für "Digitalisierung und Künstliche Intelligenz"

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Baden-Württemberg (BW) hat mit „Invest BW“ ein leistungsfähiges Förderprogramm geschaffen, mit dem bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Im aktuellen Förderaufruf sind 30 Millionen Euro für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz vorgesehen.

Gemäß dem Förderaufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus von BW sollen Projekte gefördert werden, die

  • zur Entwicklung neuer Technologien und Verfahren beitragen und die das Potenzial haben, die Digitalisierung der Wirtschaft voranzutreiben
  • die Optimierung bestehender Prozesse, Produkte und Verfahren ermöglichen oder
  • die Entwicklung neuer innovativer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle vorantreiben.

Förderfähig sind Unternehmen und Start-ups der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe mit vorhandenem oder geplantem Sitz oder Niederlassung in BW. Es sind Einzelvorhaben oder Verbundprojekte (mit anderen Unternehmen oder mit Instituten / Hochschulen) möglich.

Die maximale Zuschusshöhe pro einzelnem Verbundpartner beträgt 1 Mio. Euro, für Verbundvorhaben insgesamt 3 Mio. Euro. Die Fördersätze richten sich nach der Größe der Unternehmenspartner.

Projektpartner

Fördersatz [%]

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis unter 50 Beschäftigte

45

KMU bis unter 250 Beschäftigte

35

Unternehmen unter 3.000 Beschäftigte

25

Unternehmen mit 3.000 oder mehr Beschäftigten

15

Forschungseinrichtungen

Bis zu 100

 

Anträge müssen spätestens bis 30.Juni 2022 15 Uhr eingereicht worden sein. Projekte dürfen nicht vor der Bewilligung begonnen werden. Der Umsetzungszeitraum kann bis zu 24 Monate betragen, wobei die Vorhaben bis spätestens 31.12.2024 abgeschlossen und abgerechnet sein müssen.  

Interesse / Fragen? Unsere Expertinnen und Experten des Kompetenzteams Fördermittel beraten Sie gerne.

LINK zur FÖRDERMITTELANFRAGE

 

 

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Studie „Unternehmensnachfolge im Baugewerbe“ - 163.000 Unternehmen betroffen

Studie sieht trotz hoher Zahl an künftigen Stilllegungen im Baugewerbe kaum negative Folgen für Bauvorhaben

Zusammenfassung: "In jedem zweiten Unternehmen im Baugewerbe steht in den kommenden zehn Jahren der Rückzug der Inhaberin bzw. des Inhabers an. Das sind in absoluten Zahlen 163.000 Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Unternehmensnachfolge im Baugewerbe“, die das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) heute veröffentlicht hat.

Der Studie zufolge werden nur gut 12.000 bis 15.000 der 163.000 Unternehmen von Inhaberinnen und Inhabern mit Rückzugsplänen tatsächlich fortgeführt. Das Gros der Unternehmen wird vermutlich stillgelegt – nicht zuletzt, weil für diese zumeist kleinen Unternehmen keine Nachfolgenden gefunden werden können.

Zugleich gibt die Befragung Auskunft zu realisierten Nachfolgen: So favorisieren die Unternehmensinhaberinnen und -inhaber im Baugewerbe – ähnlich wie Unternehmen in anderen Sektoren – eindeutig die familieninterne Nachfolge. 

„Die Inhaberinnen und Inhaber von Betrieben sollten sich rechtzeitig mit dem strategisch wichtigen Thema Nachfolge auseinandersetzen. Eine bessere Nutzung der Beratungsangebote sowie Formate, die Inhaber und potenziell Nachfolgende zusammenbringen, können den langfristigen Erhalt des Unternehmens attraktiv machen.“

Und genau dafür sind die Nachfolge-Expertinnen und -Experten des VBU mit ihrer Expertise und praktischen Erfahrung bestens gerüstet.

Sie planen eine Nachfolge? Sie haben ein Problem mit der Suche nach einer geeigneten Nachfolge?

Hier wird Ihnen geholfen: https://vbu-berater.de/unternehmernachfolge

 

Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) LINK

Lesen Sie den vollständigen Bericht hier und laden Sie die vollständige Studie herunter:

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/unternehmensnachfolge-baugewerbe.html

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Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2021

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Mit seinem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland legt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes jährlich einen umfassenden und fundierten Überblick über die Bedrohungen im Cyber-Raum vor. Der Bericht für 2021 ist nun erschienen.

IT-Sicherheitslage bleibt angespannt bis kritisch

Auch in diesem Jahr steht der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland unter dem Eindruck der COVID-19-Pandemie. Sie hat mit ihren gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen auch Folgen für die Arbeitssituation in praktisch allen Behörden, Organisationen und Unternehmen. Unter anderem mit der enormen Zunahme der Arbeit im Homeoffice haben sich neue Herausforderungen für die Informationssicherheit ergeben.

Cyber-Erpressungen entwickeln sich zur größten Bedrohung

Das vergangene Jahr war geprägt von einer deutlichen Ausweitung cyber-krimineller Erpressungsmethoden. Nicht nur die Anzahl der Schadprogramm-Varianten stieg zeitweise rasant an – mit bis zu 553.000 neuen Varianten pro Tag der höchste jemals gemessene Wert (siehe Kapitel Neue Schadprogramm-Varianten, Seite 11). Auch die Qualität der Angriffe nahm weiterhin beträchtlich zu.

Immer häufiger verschlüsseln Cyber-Kriminelle Daten von Unternehmen und Institutionen in ausgefeilten mehrstufigen Angriffen, um Lösegeld zu erpressen. ....

Schwachstellen als eine der größten Herausforderungen

Der Umgang mit Schwachstellen ist und bleibt eine der größten Herausforderungen der Informationssicherheit. Cyber-Kriminelle sind aufgrund ihrer technischen Möglichkeiten dazu fähig, Schwachstellen auszunutzen – in vielen Fällen ohne weiteres Zutun der Anwenderinnen und Anwender. Eine im März 2021 geschlossene Lücke in Exchange-Servern von Microsoft steht dabei sinnbildlich für das Ausmaß der Herausforderung. Direkt nach Bekanntwerden der Lücke wurden großflächige Versuche beobachtet, verwundbare Exchange-Server aufzuspüren und zu kompromittieren. Das BSI hat in diesem Zusammenhang erst zum dritten Mal in seiner Geschichte die zweithöchste Krisenstufe ausgerufen. Der hohe Anteil verwundbarer Server von 98 Prozent konnte nach zwei Wochen auf unter zehn Prozent gesenkt werden. Jedoch können bestehende Kompromittierungen noch Wochen oder Monate später zu Cyber-Angriffen mit Schadenswirkung führen (siehe Kapitel Schwachstellen, Seite 26).

Der Faktor „Mensch"

Nach wie vor eine wichtige Rolle spielt der Faktor "Mensch" als Einfallstor für Angriffe. Die Unsicherheit und Überforderung durch die COVID-19-Pandemie, der reale und empfundene Zeitdruck sowie die gesellschaftliche und mediale Dominanz des bestimmenden Themas wurden im Berichtszeitraum von Angreifern ausgenutzt, um Opfer durch Phishing-Angriffe und andere Betrugsformen zur Herausgabe sensibler Informationen oder personenbezogener Daten zu bewegen. ...

Erfolgreiche Digitalisierung braucht Cyber-Sicherheit

Die Entwicklungen im Berichtszeitraum Juni 2020 bis Mai 2021 belegen, dass die Bedrohung durch Cyber-Kriminelle für die digitale Gesellschaft und die vernetzte Arbeitswelt weiter ansteigt. Mit der Verabschiedung des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 im April 2021 wurde das BSI weiter gestärkt und mit zusätzlichen Kompetenzen bei der Detektion von Sicherheitslücken und bei der Abwehr von Cyber-Angriffen ausgestattet. ...

Download des Berichts: LINK

Den vollständigen Bericht können Sie der Website des BSI entnehmen:

https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Publikationen/Lagebericht/lagebericht_node.html

Sie suchen praktische Hilfe bei einem IT-Sicherheitsproblem? Sie wollen Ihre IT-Systeme und -Prozesse gegen Angriffe besser schützen? Ihre Daten könnten gefährdet sein?

Dann wenden Sie sich an die erfahrenen Experten im VBU, die Sie hier finden!

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Zinssteigerungsrally der KfW außer für Förderkredite

In den Medien wird vermehrt darüber spekuliert, dass heuer die Zinswende kommen wird. Fakt ist aber, dass es bereits seit einem guten halben Jahr Zinserhöhungen gibt.

Beispiel: Beihilfefreies Globaldarlehen der KfW-Förderbank im Programm 37 mit Zinssteigerungen von über 30% allein in den letzten drei Wochen, wie die nachstehende Grafik zeigt.

Zinssteigerungen KfW Progr 37 10 2 10 Preiskl D 20211013 20220222

Grafik: Zinssteigerungsraten KfW beihilfefreies Globaldarlehen Programm 37 Preisklasse D 10/2/10

Wichtig: Von diesen Zinssteigerungen nicht betroffen sind die geförderten Kredite des gleichen KfW-Programms 37 mit Haftungsfreistellung. Dort sind die Zinsen seit dem 01.10.2021 unverändert bei 2% geblieben mit dem zusätzlichen Vorteil, dass die KfW bis zu 90% des Bankenrisikos übernimmt.

Fazit: Auch und gerade wenn die Zinsen wieder steigen, lohnt es sich, die Möglichkeiten von Fördermitteln zu prüfen. Die Experten im Arbeitskreis Fördermittel des VBU beraten Sie hierzu kompetent und gerne: https://vbu-berater.de/foerdermittelanfrage

 

 

BEG Förderung energieeffiziente Gebäude startet wieder

Wichtige Information für alle Unternehmen, die Gebäude energieeffizient sanieren wollen:

Ab 21.02.2022 startet die Förderung im Rahmen der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) wieder. Die Förderbedingungen bleiben unverändert.

Die Bundesregierung hat zusammen mit dem Haushaltsausschuss des Bundestages neue Mittel in Höhe von rd. 9,5 Mrd. Euro bereitgestellt.

Was bedeutet das für die Unternehmen in Deutschland ?

Ab sofort können wieder Förderanträge gestellt werden. Die BEG-Förderung ist sehr attraktiv, da Zuschüsse bis zu 50 % (gerechnet auf die förderfähigen Kosten) möglich sind.

Wie kommt man an die Förderung ?

Lassen Sie sich jetzt von Ihrem Förderberater informieren

https://vbu-berater.de/foerdermittelanfrage

Kontakt

Verbund beratender Unternehmer e.V.
Adenauerallee 12-14
53113 Bonn
Telefon: +49 228 966985-19
E-Mail: vorstand@vbu-berater.de

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